Ihme-Zentrum: Marokkaner vergewaltigt Hochschwangere grausamst

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Prozess wegen Vergewaltigung im Ihme-Zentrum
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Hannover (regio-newsticker)    In der Nacht des 29. Julis 2015 quälte Nori N. (angeblich 27) sein Opfer (damals 20) im Treppenhaus des Ihme-Platz 6/8. Er schlug und vergewaltigte die hochschwangere Frau.
Um kurz nach 5 Uhr konnte sie sich befreien und lief mit nacktem Unterleib und blutverschmiertem Gesicht auf die Straße. Ein Zeitungsausträger (75) alarmierte die Polizei. Der Anblick des Vergewaltigungsopfers machte den erfahrenen Mann fix und fertig: "Ich dachte, dass packst Du nicht“, sagte er im Landgericht.


Nori N. ließ über seinen Anwalt, Philipp Kaiser, eine Erklärung verlesen: "Ich habe zu dieser Zeit täglich eineinhalb bis zwei Liter Wodka getrunken und drei bis vier Gramm Haschisch konsumiert. Ich kann mich an nichts mehr erinnern.“ Er gehe jedoch davon aus, dass er die Tat begangen habe.

Etwas Anderes blieb dem Marokkaner auch nichts übrig. Seine DNA wurde am Körper des Opfers gefunden. Die Polizei hatte deren Daten gespeichert, nachdem Nori N. einmal Opfer einer Messerattacke geworden war.

Im Herbst 2016 wurde der Flüchtige in Belgien verhaftet. Er lebte unter mindestens drei Alias-Namen und verschiedenen Geburtstagen.

Zwischen ihm und dem Opfer gab es keine Beziehung. Das Opfer war im siebten Monat schwanger. Die 20-Jährige kam aus der Wohnung ihres Freundes, wo sich das Paar gestritten hatte. So fiel die junge Frau dem Angeklagten in die Finger, wahrscheinlich wartete er im Treppenhaus auf irgendein Opfer.

Während des Sex-Verbrechens lief eine Security-Frau (53) mit ihrem Hund im Bereich des Ihme-Zentrums Streife. Gegen kurz nach 5 Uhr verwies sie einen Obdachlosen aus dem riesigen Wohnblock. Von der Vergewaltigung bekamen sie und ihr Hund nichts mit.
Das junge Opfer hatte unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Landgericht ausgesagt. Die Aussage soll ihr sehr schwer gefallen sein. Viele Tränen flossen.

 

Bild: Lilumda

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