Chemnitz: Anschlag auf AfD-Büro

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Chemnitz (afd-news)   Am Montagabend erfolgte ein Anschlag auf das Parteibüro der AfD im sächsischen Chemnitz. Nach Polizeiangaben hatten zwei Unbekannte einen Knallkörper gegen die Eingangstür geworfen. Zu dieser Zeit hielten sich mehrere Personen in den Büroräumen auf. Die AfDler alarmierten die Polei und verfolgten mutig die beiden Täter, deren Spur sich leider auf dem Weihnachtsmarkt verlor. 

An der Türscheibe und am Putz im Eingangsbereich entstand Sachschaden. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen, da ein politischer Hintergrund nicht ausgeschlossen werden kann. 
Die Partei spricht von einem Sprengstoffanschlag, die Polizei hat nach eigenen Angaben Reste eines Feuerwerkskörpers gefunden. Nach Angaben der Partei haben die in dem Büro anwesenden Personen Knalltraumata erlitten. Die Polizei teilte hingegen mit, es habe keine Verletzten gegeben. 
"Dieser Anschlag könnte den Tatbestand des versuchten Mordes erfüllen. Für die Attentäter war durch die bereits bei vorherigen Anschlägen geborstenen Scheiben deutlich zu erkennen, dass sich Menschen im Büro befanden. Zudem brannte Licht. Dennoch zündeten sie den Sprengkörper. Es bestand Lebensgefahr für alle Beteiligten," erklärte Uwe Wurlitzer, der AfD-Generalsekretär Sachsen. 
Es ist bereits der vierte Anschlag auf das erst im September eröffnete AfD-Büro in Chemnitz. Erst am Montagmorgen waren undefinierbare Zeichen auf die Scheibe des Parteibüros entdeckt worden. Ende November waren Pflastersteine gegen die Scheibe geschleudert worden, zuvor hatten Unbekannte die Scheiben mit Lackfarbe beschmiert.
Unter diesen Umständen dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis die AfD ihren ersten Märtyrer präsentieren kann.
 
Quelle: AfD-News/GSW
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