Chemie-Unfall in Stade

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Stade (regio-newsticker)    Aus einem Waggon auslaufende Chemikalien haben einen Großeinsatz der Feuerwehr am Bahnhof Stade verursacht und den regionalen Zugverkehr lahmgelegt. An einem Güterzug war am Donnerstagabend eine giftige Flüssigkeit aus einem Tankwaggon ausgetreten, wie ein Sprecher der Polizei am Freitagmorgen mitteilte. Der Lokführer selbst habe das Leck bemerkt und den Notruf gewählt.

Die Polizei sperrte daraufhin sowohl den Güterbahnhof, als auch den Bahnhof Stade weiträumig ab. Dem Polizeisprecher zufolge wurde auch eine Straße in einem angrenzenden Wohngebiet abgeriegelt.

Einem Sprecher der Deutschen Bahn zufolge wurde der komplette Zugverkehr für gut drei Stunden eingestellt. Betroffen war die S-Bahn der Linie S31 zwischen Horneburg und Stade. Auch der Regionalverkehr zwischen Cuxhaven und Hamburg sei zwischenzeitlich unterbrochen gewesen. Für Reisende wurde ein Ersatzverkehr mit Bussen und Taxen eingerichtet.

Mehr als 100 Einsatzkräfte entfernten die ausgelaufene Chemikalie und dichteten das Loch am Waggon ab. Laut Polizeisprecher war nur eine "ganz geringe“ Menge der giftigen Flüssigkeit ausgetreten. Messungen zeigten, dass keine Gefahr für Anwohner und Umwelt bestanden habe.