Berlin: Dritte Gewalttat innerhalb von Zwei Tagen im Personennahverkehr

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Berlin (regio-newsticker)   In Berlin-Neukölln hat eine Frau eine andere Frau vor eine einfahrende S-Bahn gestoßen. Der Fahrer der S-Bahns konnte bei dem Vorfall am Dienstagnachmittag am S- und U-Bahnhof Hermannstraße rechtzeitig bremsen, wie uns eine Polizeisprecherin sagte.

Das ins Gleisbett gestoßene Opfer wurde demnach mit leichten Verletzungen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die mutmaßliche Täterin wurde vorläufig festgenommen.

Nun ermittelt laut Angaben der Polizei eine Mordkommission wegen eines versuchten Tötungsdeliktes. Die Beschuldigte soll stark alkoholisiert gewesen sein. Ob sich die Frauen kannten, ob sie stritten oder ob es sich um einen unvermittelten Angriff handelte, war zunächst nicht bekannt.

Es ist nicht der erste Fall dieser Art: Am Dienstagmorgen wurde bekannt, dass ein Mann am U-Bahnhof Alexanderplatz die Treppen runtergestoßen wurde. Am Montag wurde ein Fall publik, dass ein Mann die Rolltreppe im U-Bahnhof Gesundbrunnen runtergetreten wurde. Auch auf seinen Begleiter wurde eingetreten.

Anfang 2016 war im U-Bahnhof Ernst-Reuter-Platz im Berliner Stadtteil Charlottenburg eine 20-Jährige vor eine U-Bahn gestoßen worden. Sie war sofort tot. Der Täter wurde dauerhaft in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht.


 

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