AfD: Rassismus gegen Sexismus

Body: 
Stuttgart (afd-news)  Auch der Landesfrauenrat Baden-Württemberg mischt sich in die Diskussion über das Erstarken der AfD ein. 

Die Vorsitzende des Landesfrauenrates, Manuela Rukavina, warnte die etablierten Parteien davor, trotz Erstarkens der Alternative für Deutschland (AfD) ihre Tonlage in der Flüchtlingskrise zu verschärfen. "Damit droht Rassismus, hoffähig zu werden“, sagte Rukavina der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. "Bei der Landtagswahl tritt mit der AfD eine Partei an, die mit Demokratie nichts mehr zu tun hat und frauenpolitische Errungenschaften zurückdrehen will.“ Die rechtskonservative Partei versuche, sich zur Speerspitze der Gleichberechtigung zu machen, aber nur dann, wenn sie damit gegen Flüchtlinge hetzen könne. "Doch wenn man sich ihre Positionen anschaut, ist das wie eine Zeitreise in die 50er Jahre.“
 
Gender-Mainstreaming, der Versuch, die Wirkung von politischen Entscheidungen auf Frauen und Männer zu berücksichtigen, werde von der AfD abgelehnt. Die Frauen sollten an den heimischen Herd verbannt werden. Außerdem versuche die Alternative für Deutschland (AfD), mit Rassismus Sexismus zu bekämpfen. Die 36 Jahre alte Sozialwissenschaftlerin Rukavina betonte ausdrücklich: "Wir brauchen aber keine rechten Beschützer, wir lassen uns nicht instrumentalisieren.“
 
Quelle: dpa/rnt/Karl Freier